Fahrschule Markus Schauer
Hauptstraße 69
89343 Jettingen-Scheppach


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Tel.: 0174/3976114

Qualifikation für Berufskraftfahrer nach BKrFQG

Alle Kraftfahrer/-innen, die vor dem 10. September 2009 ihren Führerschein der Klasse C1, C1E, C und CE (o. alte Klasse 3) erworben haben, müssen bis zum 10. September 2014 (bzw. bei Anpassung der Gültigkeitsdauer ihres Führerscheins bis zum 10. September 2016) ihre Teilnahme an einer 35 Stunden umfassenden Weiterbildung nachweisen. Die Teilnahme kann entweder alle 5 Jahre erfolgen oder aber jährlich über eine Unterrichtsdauer von 7 Stunden. Bei uns können Sie die unterschiedlichen Bereiche (Module) der BKF - Weiterbildung immer Samstags nach individueller Absprache besuchen!

 

Denken Sie an die Weiterbildungen und kommen Sie den gesetzlichen

Anforderungen des BKrFQG rechtzeitig nach.


Wir unterstützen Sie gerne dabei:

 

Laut BKrFQG ist die vorgeschriebene Weiterbildung für Lkw-Fahrer in die folgenden drei Kenntnisbereiche unterteilt:

Ausbildung 1 unterteilt in 1.1, 1.2 u. 1.3 enthält u.a. folgende Inhalte

  • Voraussetzung für wirtschaftliches Fahren: Technische Wartung
  • Notwendigkeit von Abgasnachbehandlungssystemen
  • Technik zur Unterstützung einer wirtschaftlichen Fahrweise
  • Fahrwiderstände
  • Die Eco-Fahrphilosophie
  • Alternative Kraftstoffe

Der Kraftstoffverbrauch eines Lkw gewinnt immer mehr Einfluss auf das Unternehmensergebnis.

Die Kraftstoffpreise steigen mit der Mineralölsteuer und neue Mautgebühren erhöhen die Kosten zusätzlich. Durch einen sparsamen Fahrstil können die Fahrer dem Kostendruck entgegenwirken. Neben den wirtschaftlichen Argumenten spricht aber auch der Umweltschutz für ein Eco-Training.

Ausbildung 2 unterteilt in 2.1 u. 2.2 enthält u.a. folgende Inhalte

  • Aktuelle Verkehrsvorschriften
  • Sozialvorschriften
  • Vorschriften für den Güterverkehr

Unternehmer kennen die Risiken, die mit dem Güterverkehr verbunden sind. Viele davon lassen sich minimieren, wenn die Fahrer entsprechend geschult sind. Wer im dichten Straßenverkehr Deutschlands, seinen Lkw steuern muss, tut gut daran, über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen seiner Arbeit zuverlässig informiert zu sein. Dazu gehören nicht nur neue Verkehrsregeln, wie die Bestimmungen zum Reißverschlußverfahren oder die neu eingeführte Umweltzone. Auch Sozialvorschriften, die das Verhalten des Fahrers reglementieren, wie beispielsweise die Lenk- und Ruhezeiten, tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Ausbildung 3 unterteilt in 3.2, 3.3 u. 3.4 enthält u.a. folgende Inhalte

  • Bewusstseinsbildung für Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle
  • Einschätzung der Lage bei Notfällen
  • Fahrsicherheit und Sicherheitssysteme

Obwohl Verkehrsunfälle nicht die häufigste Unfallart insgesamt sind, liegen sie doch bei den Arbeitsunfällen deutlich über dem Durchschnitt. Im Jahr 2004 zählte das Statistische Bundesamt 36.316 Verkehrsunfälle mit Personenschäden, an denen Lkw beteiligt waren. Die häufigsten Unfallursachen sind dabei zu geringer Sicherheitsabstand und überhöhte Geschwindigkeit. Noch einmal deutlich mehr Arbeitsunfälle als im Straßenverkehr sind bei den Tätigkeiten rund um den Lkw zu beklagen. Auf- und Absteigen von Ladeflächen oder Fahrerkabinen beispielsweise, aber auch Rückwärtsfahren und Rangieren sind ausgesprochen unfallträchtig. Sie machen zwei Drittel der meldepflichtigen Arbeitsunfälle am Lkw aus.

Ausbildung 4 unterteilt 1.4 enthält u.a. folgende Inhalte

  • Einführung in die Ladungssicherung
  • Verantwortlichkeiten
  • Physik
  • Lastverteilung und Nutzvolumen
  • Arten von Ladegütern
  • Sicherungsarten
  • Verwendung von Halteeinrichtungen
  • Überprüfung von Halteeinrichtungen
  • Be- und Entladen
  • Weitere Einrichtungen und Hilfsmittel zur Ladungssicherung
  • Praktische Übungen

Schlecht gesicherte Ladung wirkt sich ungünstig auf die Fahreigenschaften eines Lkw aus. Unfälle durch herabstürzende oder umfallende Ladung sind nicht selten, manche davon enden tödlich. In jedem Fall entsteht auch ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Wer Güter im Straßenverkehr transportiert, muss also zu seinem eigenen und zum Schutz der Allgemeinheit mit den Techniken der Ladungssicherung vertraut sein.
Wir wollen Ihre Kenntnisse dazu auf eine solide Wissensbasis stellen, Ihre Fertigkeiten vertiefen und Ihnen manche noch nicht bekannte Sicherungsmöglichkeiten zeigen. Sie werden die einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen der Ladungssicherung kennen lernen, einschließlich der Unfallverhütungsvorschriften und der technischen Regelwerke. Außerdem verstehen Sie die physikalischen Grundlagen, wie Reibung und im Straßenverkehr wirkende Kräfte, und können deshalb besser abschätzen, wie Ihre Fahrweise sich auf die Sicherheit auswirkt.

Ausbildung 5 unterteilt in 3.1, 3.5, 3.6 u. 3.7 enthält u.a. folgende Inhalte

  • Marktumfeld des Güterverkehrs
  • Unternehmensbild in der Öffentlichkeit
  • Schleusung und Kriminalität
  • Vorbeugen von Gesundheitsschäden
  • Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung

Dienstleistungsunternehmen leben wesentlich von ihrem guten Image. Es gehört deshalb zu den erfolgsentscheidenden Faktoren eines Unternehmens im Güterverkehrsgewerbe, wenn seine Fahrer ein positives Bild des Unternehmens vermitteln können. Jeder Fahrer leistet durch die Qualität seiner Arbeit und in der Kommunikation mit Ihren Kunden und Partnern einen wichtigen Beitrag zur Unternehmensdarstellung. Mit ca. 55.000 Unternehmen im Güterkraftverkehr hat der Markt in Deutschland eine Größe erreicht, in der ein überzeugendes Image einen unverzichtbaren Wettbewerbsvorteil darstellt.

 

Denken Sie an die Weiterbildungen und kommen Sie den gesetzlichen

Anforderungen des BKrFQG bis spätestens 10.09.2014 rechtzeitig nach.

Rechnen Sie auch den Eintrag in den Führerschein (3-4 Wochen) mit ein.

Wir unterstützen Sie gerne dabei: